Vita Gespräch mit Karin André
Karin André
1951   geboren in Offenbach am Main
1968 Lehre als Musikalienhändlerin
und Berufstätigkeit im Musikhaus André
1974 Zulassung zum Hochschulstudium
1975 Umzug nach Hannover und Studium Lehramt
1978 Referendariat an einer Hauptschule
1980 Reise durch Nord- und Südamerika
1981 Lehrerin: Alphabetisierung,
besonders benachteiligte Jugendliche,
psychiatrieerfahrene Jugendliche
1997 Kinder- und Jugendlichenberaterin
1998 Kunst- und Gestaltungstherapeutin
2001 Freischaffende Künstlerin
2003 Ausstellung „lebhaft“
2004 Ausstellung „Lebenszeichen“
2006 Werkbüchlein
2006 Ausstellung „Sommerleben“
2010 Gründung Karin André Stiftung für Kunst, Kultur und Wissenschaft

Wie sind Sie aufgewachsen, Frau André? Ich bin einem Sammelsurium von Einflüssen ausgesetzt gewesen. Als zweite Tochter eines Elternpaares, das sich rasend geliebt und gehasst hat und daher sehr mit sich selbst beschäftigt war, fiel es mir leicht, allein zu sein. Ich zog mich zurück in meine eigene Welt, die bevölkert war von Menschen, Tieren, Orten, Spielen, die nur ich kannte und vielleicht noch meine Kindheitsfreundin. Wir hatten Spiele, die über Jahre hinweg fortdauerten, mit „Partnern“, die stark und verlässlich waren, „Kindern“, die versorgt werden mussten, Wohnungen im Gestrüpp und Küchen auf zurückgelassenen Steindruckplatten. Nach den Hausaufgaben ging es los und es dauerte bis in den Abend, der am Pool endete, wo wir uns in alte Vorhänge hüllten und Marilyn Monroe mimten oder Maria Callas. Sie wuchsen im Eigenheim mit Swimmingpool auf? Ja, es gab einen großen ungepflegten Garten, der viel Spielraum bot: Hier lagen noch Bretter vom Bau, aus denen wir Hütten zimmerten. Dort war in einem Becken Kalk angerührt, der sich prima als Milchgetränk für unsere „Kinder“ eignete...

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